EUROPA 2020 - die neue Wachstumstrategie der EU

Europa 2020 ist eine neue Wachstumstrategie der Europäischen Union, die am 3. März 2010 von der Europäischen Kommission offiziell vorgeschlagen und im Juni 2010 vom Europäischen Rat verabschiedet wurde. Ziel ist „intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ mit einer besseren Koordinierung der nationalen und europäischen Wirtschaft.
Die neue Wachstumsstrategie der EU schlägt drei sich gegenseitig verstärkende Prioritäten vor:
- Intelligentes Wachstum: Entwicklung einer auf Wissen und Innovation gestützten Wirtschaft;
- Nachhaltiges Wachstum: Förderung einer ressourcenschonenden, ökologischeren und wettbewerbsfähigeren Wirtschaft;
- Integratives Wachstum: Förderung einer Wirtschaft mit hoher Beschäftigung und ausgeprägtem sozialen und territorialen Zusammenhalt.





Kreatives Europa ist das neue EU-Programm für die Kultur- und Kreativbranche, das die Europäische Kommission am 23. November 2011 vorgeschlagen hat und das die Laufzeit 2014-2020 hat. Der Vorschlag wird nun vom Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament diskutiert.
Die Europäische Kommission stellt den Entwurf des EU-Haushalts für 2013 unter die Überschrift „Investition in Wachstum und Arbeitsplätze“. Sie greift damit die politische Neuorientierung auf, die der Europäische Rat am 23. Mai aller Voraussicht nach vornehmen wird. Haushaltskonsolidierung und gezielte Investitionen sollen gleichzeitig möglich sein, um Europa aus der Krise zu führen. „Wir pflichten der in früheren Schlussfolgerungen des Europäischen Rates enthaltenen Forderung, die EU-Mittel besser zu verwenden, damit Europa aus der Krise herauskommt, in vollem Umfang bei“, erklärte Janusz Lewandowski, das für Haushalt und Finanzplanung zuständige Mitglied der Kommission. Der EU-Haushalt fokussiere auf Investitionen und sei damit ein Anti-Krisen-Paket. Lewandowski sagte auch: „Kürzungen allein werden uns nicht wieder auf Wachstumskurs bringen – Europa tut gut daran, heute in seine Zukunft zu investieren.“ 
Nachfolgend haben wir Ihnen einfach einmal 10 gute Projekte aufgelistet, die zeigen, wie einfach und erfolgreich es sein kann, mit europäischen Fördermitteln auch die Arbeit des AWO zu finanzieren und regionale AWO-Strukturen vor Ort zu festigen:
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