Von Mittwoch bis Freitag vergangener Woche fand in Köln der zweite Kongress „Ces Chers Voisins

Ces Chers Voisins
“ mit dem diesjährigen Schwerpunktthema Grenzregionen statt. Die Organisatoren des Historischen Seminars II der Kölner Universität luden zum Informationsaustausch und hochrangiger Besuch hatte sich eingefunden. „Pro Tag nahmen rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unserer Veranstaltung teil“, berichtet Martina Pilger über den Erfolg der Veranstaltung. Am Mittwochmittag begann die dreitägige Konferenz mit Vorträgen zu Grundlagen, Geschichte und spezifischen Fragen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit in der Euro-Region. Neben der Rolle als Wirtschaftspartner arbeiten die Regionen, Landkreise, Kommunen und (zivilen) Institutionen auch auf dem Gebiet der Kultur und Wissenschaft intensiv zusammen, wie ein Blick auf das Programm der Veranstaltung verriet.
Hoher Besuch aus den Nachbarstaaten
Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war sicherlich die abschließende Podiumsdiskussion am Freitag. Vor rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutierten hochrangige Vertreter der vier Nachbarstaaten, des NRW-Europaministeriums sowie der EU-Exekutive über die Zukunft der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Dabei herrschte große Einigkeit, dass durch die vielfältigen Beziehungen und Verbindungen das Netz gegenseitiger Kontakte sicherlich auf europäischer Ebene seines Gleichen sucht. Es dürfte spannend sein, wie sich diese Zusammenarbeit auf andere Grenzregionen übertragen lässt. Doch auch hier konnten die Experten auf dem Podium Gutes berichten. Die meisten der dort versammelten