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Drittens ist ein Antrag entsprechend den Anforderungen des Zuwendungsgebers auszufüllen, meistens auf einer Vielzahl von Seiten, manchmal auch in englisch.
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Viertens sind Fristen (Deadlines) einzuhalten, die meistens sehr kurz sind und dem potentiellen Antragsteller wenig Zeit für einen qualifizierten Antrag geben, der dann auch gegen eine Konkurenz einer Vielzahl von Mitbewerbern standhält.
Unbedarfte Antragsteller schaffen es in der Regel nicht, einen frist- und vor allem formgerechten Antrag fertig zu stellen.
Statistiken besagen, dass rund 40% der potentiellen Antragsteller auf eine europäische Fördermittelauschreibung (Call for Proposal) für mehrjährige Projekte in der Antragsphase bereits wieder aufgeben, weil die Zeit zu kurz war zum Verfassen einer ordentlichen Projektbeschreibung oder eines ausgewogenen Finanzplanes, weil notwendige Partner nicht gefunden oder weil entsprechende Eigenanteile nicht dargestellt werden konnten. Etwa 10-30% der versandten Anträge (je nach Call) kommen verspätet an und fallen aus dem Verfahren. Bis zu 30% der fristgerecht eingereichten Anträge weisen formale Fehler auf (unvollständige Anträge oder fehlende Anlagen, unausgeglichener
Haushalt
, fehlende Voraussetzungen). Von den restlichen 70% der formal und fristgerecht eingereichten Anträge erreichen in der Regel nach einer Bewertung durch die Jury etwa die Hälfte bis ein Drittel die Mindestpunktzahl. Nur die wenigsten nehmen also die Hürden für eine Förderung durch die Europäische Union, diese Anträge wurden in der Regel von internen oder externen Antragsprofis erstellt oder zumindest begleitet.
Interessant sind darüber hinaus immer wieder die Aussagen von Juroren, dass selten wirklich ausreichend gute Anträge eingereicht werden. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass jeder wirklich gute Antrag eine realistische Chance auf eine Bewilligung hat!
Eine mögliche Lösung für die form- und fristgerechte Abgabe Ihres Antrages finden Sie hier ==>
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